Die ersten Sound-Decoder der Generation „MS“ wurden im Jahr 2019 eingeführt, als Nachfolger der langjährig bewährten MX-Decoder. Der Kern der MS-Sound-Decoder wird durch einen "state-of-the-art" 32 bit-ARM-Microcontroller mit DSP-Eigenschaften und großzügig bemessenen Speichern gebildet. Das ermöglicht die Sound-Wiedergabe in höchster Qualität (s. Untertitel oben) und die volle mfx-Fähigkeit (inklusive Anmeldung an Märklin-Digitalzentralen); zudem bestehen große Reserven für zukünftige Weiterentwicklungen (Mitte 2021 ist noch fast der halbe Programmspeicher frei).
Hinweis: aktuell gibt es „MS“ nur als Sound-Decoder; weiterhin stehen alle bewährten Typen der Generation „MX“ als Nicht-Sound-Decoder zur Verfügung. Es wird zwar auch bei „MX“ eine Umstellung auf „MS“ geben, vor allem, da nur so die mfx-Kompatibilität hergestellt werden kann.
Die Unterschiede zwischen „MX“ und „MS“ werden im DCC-Betrieb jedoch weniger groß sein, als bei Sound-Decodern.
MS450
Vorgänger in der "MX-Welt": MX645.
Die Hauptversion der Decoder-Famile MS450 ist der MS450P22, also der Sound-Decoder mit PluX22-Schnittstelle. Eine Variante mit PluX16 Schnittestelle ist als MS450P16 erhältlich; am Stecker fehlende Funktionsausgänge sind dabei trotzdem über Lötpads nutzbar.
PluX-Decoder sind seit längerem die "Volumen-Modelle" unter den H0-Decodern; sie verdrängen nach und nach die bedrahteten Versionen, auch jene mit NEM-652 oder NEM-651, und auch jene mit 21MTC-Decoder (siehe MS440).
Aber der MS450 ist natürlich auch bedrahtet erhältlich: MS450 (freie Drähte), MS450R (mit 8-poligem NEM-652-Stecker an Drähten)
"MS-Sound" mit 3 W volldigitalem Sound-Amplifier für 8 Ohm oder 4 Ohm (bzw. zwei 8 Ohm parallel) Lautsprecher.
"Stay-alive": Direkter Anschluss für externen Energiespeicher - 16 V Elkos oder 15 V Supercap (ohne Kapazitäts-Obergrenze), z.B. ZIMO SUPERCAP68 gegen "Steckenbleiben" und Lichtflackern sowie für ungestörten Sound.
2022.KW.20